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Blindheit
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Blindheit : Unter Blindheit versteht man den Verlust der Sehfähigkeit, die Einschränkung der Sehfähigkeit auf unter 2 Prozent oder die Einschränkung des Gesichtsfeldes auf 5 Grad und weniger. Nicht zur Blindheit nach obiger Definition gehören die Farbenblindheit (Achromatopsie) und die Nachtblindheit. Diese Krankheitsbilder werden der Kategorie Sehbehinderungen zugeordnet. Außerdem wird blind gelegentlich als Adjektiv benutzt um Dinge ohne Fortsatz zu beschreiben (vgl. Blinddarm, Blindschacht, Blindgänger, Blindflansch; auch blinder Alarm, blinder Passagier). angeborene fehlende Elemente des Sehapparates fehlende Verbindung zwischen Auge und Gehirn unerkannte Erkrankungen wie z.B. der angeborene grüne Star genetische Veranlagungen, die im Laufe des Lebens zur Erblindung führen können (z.B. Retinitis Pigmentosa, Makuladegeneration erworbene Ablösung der Netzhaut Retinopathie bei Frühgeborenen Untätigkeit der gesunden Netzhaut Anopsie, kann Folge eines Schlaganfall sein am häufigsten ist der graue Star, die alterungsbedingte Trübung der Linse Altersblindheit bedingt durch Diabetes oder altersbedingte Makuladegeneration, akuter oder chronischer erworbener grüner Star langanhaltender unbehandelter Bluthochdruck Embolien in den versorgenden Blutgefäßen Verletzungen (Amaurose) Infektionen (z.B. Trachom) Blinde Menschen benutzen einen Langstock (umgangssprachlich oft als Blindenstock bezeichnet), (siehe auch Tag des weißen Stockes). Dieser dient nicht nur zur Orientierung, sondern auch als Kennzeichen im Straßenverkehr, damit jeder Verkehrsteilnehmer auf die Behinderung aufmerksam gemacht wird. Zusätzlich tragen Blinde meist einen Anstecker oder zwei Armbinden. Dort sind auf gelben Untergrund drei schwarze Punkte abgebildet. Einige Blinde vertrauen sich auch einem Blindenführhund an. Um sich völlig selbständig orientieren und bewegen zu können, muss die Umgebung allerdings so ausgestattet sein, dass sie akustisch oder taktil ausgewertet werden kann. Dazu dienen Markierungsstreifen auf Gehwegen, ergänzende akustische oder vibrierende Signaleinrichtungen bei Verkehrsampeln, Geländer und Handläufe, aber auch eine vorschriftsmäßige Absicherung von Gefahrenstellen wie Baustellen oder Bodenöffnungen. Das Zurechtfinden in unvertrauten Gegenden bleibt für Blinde aber trotzdem oft schwierig. Um den Computer für Blinde nutzbar zu machen, wurde ein spezielles Ausgabegerät entwickelt, das so genannte Braille-Display oder Braillezeile, mit dem der Text auf dem Bildschirm in Brailleschrift Zeile für Zeile ertastbar wird. Das Braille-Display kann, je nach Bauform, bis zu 80 Zeichen abbilden und benötigt eine spezielle Übersetzungssoftware wie z.B. Blindows (Screenreader). Grafische Benutzeroberflächen erschweren den Umgang für Blinde gegenüber dem klassischen Textmodus. Screenreader aber werden ständig weiterentwickelt, die Betriebssysteme arbeiten besser mit ihnen zusammen, sodass inzwischen auch die meisten Blinden den Umstieg zu Betriebssystemen mit grafischer Benutzeroberfläche gemeistert haben. Dank dieser Technik ist es ihnen möglich, viele Funktionen eines PCs zu nutzen. Vorlesesysteme setzen Bildschirminhalte in synthetische Sprache um, so dass Sehbehinderte, die die Brailleschrift nicht beherrschen (viele Späterblindete haben nie eine Blindenschule besucht), komfortabel mit diesen Systemen arbeiten können. Auch für das alltägliche Leben gibt es viele verschiedene Hilfsmittel. Das fängt bei einfachen Dingen wie sprechenden Uhren und Weckern an und geht über den Milchalarm, der das Überkochen der Milch verhindert bis hin zu einer Herdüberwachung, die piept, wenn der Herd zu lange angeschaltet ist oder die Kochplatten gefährlich heiß werden. Viele Spielehersteller bieten mittlerweile auch Versionen ihrer Spiele für Blinde an. Schon seit geraumer Zeit gibt es Skat-Karten, die mit einer Plastikfolie überzogen sind, so dass Sehende wie gewohnt spielen und Blinde die Karten gleichzeitig ertasten können. Auch für den Computer gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Soundgames, bei denen der Spieler die Informationen über den Spielverlauf über die Lautsprecher erhält statt über den Bildschirm. Diese Art der Spiele wird auch bei Sehenden immer beliebter. Grenzen zwischen Blindheit und Sehbehinderung lassen sich nicht trennscharf definieren. Personen zum Beispiel, die sich in Schule, Ausbildung und Beruf Blindheit wie Blinde verhalten müssen und auf entsprechende Blindentechniken angewiesen sind, gelten als blind, auch wenn sie noch über ein gewisses Sehvermögen Blindheit verfügen. Ein hoher Anteil blinder und hochgradig sehbehinderter junger Menschen ist mehrfachbehindert, mit zum Teil erheblichen Auswirkungen auf die Blindheit berufliche Rehabilitation. Angesichts der Komplexität des Phänomens Blindheit ist bei der Berufswahl und der beruflichen Eingliederung eine äußerst Blindheit Blindheit differenzierte Vorgehensweise gefordert, die auf die jeweilige individuelle Situation abgestimmt ist. Das Spektrum reicht von hoch leistungsfähigen blinden und Blindheit hochgradig sehbehinderten Schülern und Studenten bis zu schwerstbehinderten jungen Menschen, für die selbst Formen geschützter Arbeit nicht erreichbar Blindheit sind. Meinung ist derjenige blind, der kein Licht wahrnehmen kann und demzufolge gar nichts sieht. Auch in der medizinischen Wissenschaft wird Blindheit oder Amaurose (totale Erblindung) häufig so eng definiert. Blindheit stellt aus dieser Sicht das Extrem einer als Kontinuum - als stufenlose Abfolge von Schweregraden - Blindheit aufzufassenden Dimension \"Sehschädigung\" dar. In der Praxis verschiedener Bereiche, wie zum Beispiel der Schule, des Berufs oder des Verkehrs, reicht Blindheit eine so enge Bestimmung der Blindheit nicht aus. Personen, die sich in diesen Bereichen wie Blinde verhalten müssen, obwohl sie noch ein geringes Blindheit Sehvermögen besitzen, gelten ebenfalls als blind. Definitionsschwierigkeiten ergeben sich dadurch, daß die Breite, die Blindheit auf dem Kontinuum \"Sehschädigung\" Blindheit einnimmt, nicht eindeutig bestimmt ist. Die Abgrenzung zur nächst folgenden Kategorie \"Hochgradige Sehbehinderung\" und die dabei verwendeten Kriterien Blindheit sind unterschiedlich und variieren außerdem international. Bemühungen besteht darin, daß nicht nur die Sehanforderungen in den einzelnen Lebensbereichen Blindheit unterschiedlich sind, sondern daß sich überdies das Sehvermögen aus einer komplexen Vielfalt von Sehfunktionen zusammensetzt, deren Leistungen je nach Blindheit Art der Sehschädigung in unterschiedlichem Maß herabgesetzt sein können. Bezeichnungen wie Nachtblindheit oder Farbenblindheit weisen auf massive Teilausfälle hin, die bestimmte Sehfunktionen betreffen, während andere nur gestört oder gar nicht beeinträchtigt sein können. Komplizierte Konstellationen ergeben sich Blindheit dadurch, daß außer der meist ungleichmäßigen Herabsetzung verschiedener Sehfunktionen noch deren unterschiedliche Bedeutung für die Bewältigung des Blindheit Alltags in Rechnung gestellt werden muß. Personen mit einem Röhrengesichtsfeld zum Beispiel, die in dem kleinen verbliebenen Gesichtsfeld noch relativ scharf sehen und unter Umständen noch normale Schrift lesen können, sind praktisch orientierungsblind und müssen sich im Straßenverkehr der Techniken vollständig Blindheit blinder Menschen bedienen. Andere sehgeschädigte Personen hingegen, deren peripheres Sehen noch zu einer erstaunlich guten Orientierung und zu nahezu Blindheit unauffälligem Verhalten in Verkehr ausreicht, sind beim Lesen und Schreiben und anderen Anforderungen an das Nahsehen auf Blindentechniken angewiesen. Schweregrade von Sehschädigung in Kategorien zu unterteilen. Diese Kategorien und die entsprechende Zuordnung spielen im Einzelfall auch in der beruflichen Blindheit Rehabilitation sehgeschädigter Menschen eine Rolle, wenn über die Gewährung von Maßnahmen und Hilfen entschieden werden muß. In der Augenheilkunde und im Sozialrecht wird Sehschädigung in drei große Gruppen Sehbeeinträchtigung in gröbere einseitige Sehbeeinträchtigung und mäßige beidseitige Blindheit Sehbeeinträchtigung und die wesentliche Sehbehinderung in Sehbehinderung und hochgradige Sehbehinderung. Den einzelnen Gruppen sind Meßwertbereiche für die Sehschärfe zugeordnet. Der Wert 1 steht für normales Sehvermögen, der Wert 0 für Vollblindheit. Die ermittelten Meßwerte für den Zwischenbereich des herabgesetzten Blindheit Sehvermögens werden häufig als Bruchzahlen angegeben. Der Meßwert 1/50 bedeutet zum Beispiel, daß jemand ein Sehzeichen aus einem Meter Entfernung erkennt, das normalerweise aus einer Entfernung von 50 Metern zu sehen ist. Solche Meßwertangaben können im Einzelfall einen ersten Eindruck von der verbliebenen Blindheit Sehfähigkeit geben. Für eine Gesamtbeurteilung müssen allerdings weitere Beeinträchtigungen von Sehfunktionen mit berücksichtigt werden, wie Ausfälle des Gesichtsfeldes und Störungen der Augenbeweglichkeit, des Licht- oder Farbensinns. Sehschädigung: Generell läßt sich sagen, daß jeder Fall von beeinträchtigtem Blindheit Sehen spezifische Charakteristika aufweist, zum Beispiel in bezug auf den Grad der Sehfunktionseinbuße, die Schädigung des Sehorgans oder die individuelle Blindheit Anpassung an den Sehverlust. Hinzu kommt, daß in den meisten Fällen das Sehvermögen instabil ist. Die Betroffenen sind oft nicht in der Lage Blindheit vorherzusagen, was sie in der nächsten Stunde, am nächsten Tag, in der nächsten Woche werden sehen können. Lichtwandel kann die Situation sogar von Minute zu Minute ändern. Darüber hinaus wird die Anpassung an die Sehherabsetzung durch zusätzliche Behinderungen und chronische Krankheiten ebenso variiert wie durch Persönlichkeitsmerkmale des einzelnen und dessen vielfältige Umweltbezüge. Auswirkungen von Blindheit oder der Blindheit gleichzustellenden Beeinträchtigung des Blindheit Sehvermögens. Eine klare Abgrenzung zu der Kategorie \"Hochgradige Sehbehinderung\" ist dabei jedoch schwierig. Im pädagogischen Bereich und in der Blindheit beruflichen Rehabilitation wird dies in der Regel auch nicht angestrebt, da viele hochgradig sehbehinderte Menschen ganz oder überwiegend auf blindengemäße Rehabilitationsmaßnahmen und Blindenhilfsmittel angewiesen sind. Dies ist der Hauptgrund dafür, daß blinde und hochgradig sehbehinderte Kinder und Blindheit Jugendliche in der Schule für Blinde gemeinsam unterrichtet werden und daß in der beruflichen Rehabilitation blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen blindengemäße Hilfsmittel und Maßnahmen prinzipiell zur Verfügung stehen. Es wird also einer final (pragmatisch) ausgerichteten Definition der Vorrang Blindheit gegeben. Diese Intention wird in den folgenden Ausführungen aufgegriffen, die hochgradig sehbehinderte Jugendliche mit einschließen. Aussagen zur Sehbehinderung und zur Sehbeeinträchtigung finden sich in dem Artikel über Sehbehinderung. Mehrfachbehinderung: Es gibt keinen einheitlichen Begriff der Blindheit Mehrfachbehinderung. Daher ist im Hinblick auf diesen Text sowie auf den Artikel über Sehbehinderung eine Operationalisierung erforderlich. Im folgenden wird der Kreis der Betroffenen auf sehgeschädigte junge Menschen eingeschränkt, die zusätzlich mindestens eine Behinderung haben, und zwar unabhängig vom Schweregrad der einzelnen Behinderungen. Diese Festlegung gilt unter der Bedingung, daß das Zusammentreffen von zwei oder mehr Behinderungen so schwerwiegende Probleme Blindheit blinde und hochgradig sehbehinderte junge Menschen in Lernvollzügen, die auf visuellen Eindrücken beruhen, behindert sind. Bei Blinden schränkt das Fehlen des visuellen Umweltkontakts die Möglichkeiten der zwischenmenschlichen Kommunikation und der Teilhabe am sozialen Leben erheblich ein. Dies beschränkt die Blindheit Mobilität auf eine gut bekannte Umwelt und bedingt auch nach rehabilitativen Maßnahmen in unbekannter Umgebung eine Abhängigkeit von Begleitpersonen. Blindheit Die Selbstversorgung ist durch fehlende oder höchst eingeschränkte Möglichkeiten der visuellen Kontrolle selbst in der gewohnten Umgebung erschwert. Für hochgradig sehbehinderte Personen gelten diese Aussagen in eingeschränktem Maße. Blinde und hochgradig sehbehinderte junge Menschen müssen sich die Blindheit Informationen aus der Umwelt, die sehende Personen visuell aufnehmen, vollständig oder überwiegend über andere Wahrnehmungssysteme - insbesondere Gehör und Tastsinn - aneignen. Die Funktionsfähigkeit der verbliebenen Sinne kann durch günstige Lern- und Ausbildungsbedingungen gesteigert werden. Lerninhalte und -Blindheit prozesse erhalten durch Blindheit oder hochgradige Sehbehinderung Veränderungen, die in Art und Umfang von den Bedingungen der Schädigung abhängen. von Geburt an blinden Menschen und in späterem Lebensalter erblindeten typische Unterschiede. Auch der Modus der Erblindung ist von Bedeutung, ob eine Sehschädigung etwa Blindheit sehr plötzlich auftritt oder ein Krankheitsprozeß langsam - unter Umständen jahrelang - mit zunehmender Verschlechterung verläuft, beeinflußt die Rehabilitation wesentlich. Erziehung, Unterricht und Berufsausbildung blinder und sehbehinderter Kinder und Jugendlicher müssen unterschiedliche Konzepte Blindheit bereitgehalten werden, die eine möglichst breite Palette von Möglichkeiten für alle anbieten, von den hochleistungsfähigen blinden und hochgradig sehbehinderten Schülern und Studenten in Gymnasien und Hochschulen, denen differenzierte studienbezogene Bildungsgänge und Zugang zu entsprechenden Berufen eröffnet werden Blindheit müssen, bis zu den schwerstbehinderten sehgeschädigten Jugendlichen, für die selbst \"Werkstattfähigkeit\" im Sinne \"geschützter Arbeit\" nicht erreichbar und lebensbegleitende Anregung erforderlich ist. Blindheitsrate liegt in Deutschland als einer entwickelten Industrienation mit gutem medizinischen Standard zwischen 0,15 und 0,25 Prozent. Der Anteil an blinden Kindern und Jugendlichen ist gering, die Zahl der Altersblinden steigt dagegen stetig an. Eine Erhebung bei allen Menschen aus Blindheit Bayern, die blind im sozialrechtlichen Sinn sind, vermittelt einen Überblick: Unter den blinden Menschen gibt es sechs Prozent Kinder und Jugendliche bis zu Blindheit 17 Jahren und 22 Prozent Erwachsene zwischen 18 und 59 Jahren; 71 Prozent der blinden Menschen sind über 60 Jahre alt, davon 38 Prozent über 80 Jahre. Blindheit Der Anteil blinder und hochgradig sehbehinderter Kinder und Jugendlicher in bezug auf die Gesamtgruppe der Gleichaltrigen wird mit 1 bis 2 auf 10 000 angegeben. Von allen blinden und hochgradig sehbehinderten Kindern und Jugendlichen werden zwischen 50 bis 70 Prozent als zusätzlich lern- oder geistigbehindert (mehrfachbehindert) eingestuft. Mehrfachbehinderte sehgeschädigte Kinder und Jugendliche besuchen aber nicht nur die Blinden- oder Sehbehindertenschulen, sondern auch Sonderschulen anderen Typs: Schulen für Körperbehinderte, Geistigbehinderte, Taubblinde. Anteil mehrfachbehinderter Kinder und Jugendlicher gibt es mehrere Blindheit Gründe. In den Sonderschulen hat in den letzten beiden Jahrzehnten eine \"Öffnung nach unten\" stattgefunden. Das heißt, jedem Kind - auch dem schwerstbehinderten - steht grundsätzlich pädagogische Förderung zu. Unübersehbar ist aber auch ein Wandel der Blindheitsursachen. Als Hauptursachen im Kindes- und Jugendalter werden gegenwärtig genannt: hochgradige Kurzsichtigkeit, Fehlbildungen, Grüner Star, Sehnervenschwund und Netzhauterkrankungen. Oft tritt die Blindheit Sehschädigung als ein Symptom neben anderen infolge einer schweren Erb- oder Entwicklungsstörung auf. Der früher extrem hohe Anteil an entzündlichen Blindheit Augenerkrankungen, die zwar zur Erblindung, jedoch in der Regel nicht zu Mehrfachbehinderung führten, spielt heute aufgrund der verbesserten Behandlungsmethoden so gut wie keine Rolle mehr. Die Zunahme der Fälle von Mehrfachbehinderung ist an den Schülerzahlen der Blindenschulen abzulesen. Blindheit Berufswahl im engeren Sinn kann bei blinden und hochgradig sehbehinderten jungen Menschen, die zugleich geistigbehindert sind, nicht gesprochen werden. Eine Blindheit Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist in der Regel nicht möglich. Mehrfachbehinderte sehgeschädigte Jugendliche, die besondere Klassen oder Blindheit Abteilungen für geistigbehinderte Schüler an Schulen für Sehgeschädigte besuchen, üben in der Werkstufe oder in werkstufenähnlich organisierten Formen des Blindheit Unterrichts berufliche Tätigkeiten ein. Ihre berufsbezogene Grundbildung in der Werkstufe ist Teil einer allgemeinen Vorbereitung auf das Erwachsenenleben, auf Bereiche wie Wohnen, Partnerschaft, Freizeit und Verhalten in der Öffentlichkeit. Berufsvorbereitung die elektronische Text- und Datenverarbeitung mit ihren Blindheit Spezifika für Blinde und Sehbehinderte eine immer wichtigere Rolle, zumal die Arbeit mit dem Computer im Beruf immer stärker dominiert. Grundvoraussetzung ist hier die sichere Beherrschung der Brailleschrift und der routinierte Umgang mit blindengerechten Computerkonfigurationen. Probleme bereiten zur Zeit vor allem die grafischen Benutzeroberflächen. In stetiger Entwicklungsarbeit wird versucht, diese Oberflächen auch für blinde Menschen handhabbar zu machen. Blinden- oder Blindheit Sehbehindertenschule. Im weiterführenden Schulbereich der Sekundarstufe wird jedoch etwa ein Drittel der blinden und hochgradig sehbehinderten Blindheit Schülerinnen und Schüler integrativ, das heißt gemeinsam mit nichtbehinderten Jugendlichen unterrichtet. Mit dem jeweiligen Lernort verändern sich auch die Inhalte. An allgemeinen Schulen ist der berufsvorbereitende Unterricht auf die Mehrheit der Nichtbehinderten ausgerichtet; das Blindenspezifische muß in der Regel individuell erkundet, geplant und vermittelt werden. Blindheit
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